Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der SIT Operations GmbH (Markenname „ST Munich“), Stendaler Straße 3, 74912 Kirchardt, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 803936 (nachfolgend „Maison“), und dem Auftraggeber über die individuelle Anfertigung von Schmuck- und Juwelierstücken.
Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Maison ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen der Maison – insbesondere auf dieser Website und im Bespoke-Konfigurator – stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Einladung zur unverbindlichen Anfrage.
Nach Eingang Ihrer Anfrage erfolgt zunächst ein persönliches Erstgespräch. Auf dieser Grundlage erstellt die Maison ein individuelles, schriftliches Angebot. Ein Vertrag kommt erst durch beidseitige Unterzeichnung dieses individuellen Angebots beziehungsweise einer entsprechenden Auftragsbestätigung zustande. Es findet ausdrücklich kein Standard-Onlineshop-Kauf statt.
§ 3 Preise und Zahlung
Die im individuellen Angebot ausgewiesenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Soweit nicht abweichend vereinbart, wird mit Auftragsbestätigung eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Gesamtpreises fällig. Der Restbetrag ist bei Übergabe des Stücks zu entrichten.
§ 4 Lieferung und Übergabe
Die Übergabe erfolgt nach Wahl des Auftraggebers persönlich nach gesonderter Vereinbarung oder per versichertem Wertkurier an eine vom Auftraggeber benannte Adresse weltweit. Versandkosten und Versicherung werden im individuellen Angebot gesondert ausgewiesen.
Das Stück wird in der Maison-Box übergeben. Liefer- bzw. Übergabetermine sind verbindlich, wenn sie im individuellen Angebot ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind; sonst gelten sie als annähernd.
§ 5 Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung des Gesamtpreises bleibt das gelieferte Stück Eigentum der Maison.
§ 6 Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte (§§ 437 ff. BGB) mit einer Verjährungsfrist von 24 Monaten ab Übergabe. Bei einem berechtigten Mangel erfolgt die Nacherfüllung nach Wahl der Maison durch Reparatur oder Neuanfertigung.
Natürliche Eigenschaften der verwendeten Edelmetalle und Edelsteine (etwa charakteristische Einschlüsse, Farbnuancen, Patinabildung im Tragegebrauch) stellen keinen Mangel dar, sofern sie nicht den vereinbarten Spezifikationen widersprechen.
§ 7 Widerrufsrecht
Bei nach Kundenspezifikation angefertigten Waren ist das Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB ausgeschlossen. Sämtliche Anfertigungen der Maison sind individuelle Einzelstücke nach Kundenwunsch und unterfallen damit diesem Ausschluss.
§ 8 Datenschutz
Hinweise zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
§ 9 Geldwäschegesetz
Die Maison ist Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz (GwG). Bei Transaktionen ab 10.000 EUR (auch bei in Teilbeträgen erfolgenden zusammenhängenden Zahlungen) sind wir gesetzlich verpflichtet, die Identität des Vertragspartners festzustellen (§ 10 GwG). Bei Barzahlungen gelten gemäß § 10 Abs. 5 GwG verschärfte Identifikationspflichten bereits ab niedrigeren Schwellenwerten.
Der Auftraggeber wirkt an diesen Feststellungen mit und legt insbesondere die erforderlichen Ausweisdokumente vor.
§ 10 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Die Wahl deutschen Rechts entzieht Verbrauchern nicht den Schutz zwingender Bestimmungen ihres Heimatstaates.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – Heilbronn.
§ 11 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.